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Test DTM-Cars

Dank unsrem Händler Slot 32 (siehe Links) hatten wir die Möglichkeit die neuen DTM-Boliden einmal probezufahren. Das wir so ein Angebot ausnutzen ist wohl klar.

Zum Test standen zwei Scalextric Opel Astra, ein Ninco Audi TT und ein Ninco CLK zur Verfügung. Beim ersten Blick fällt sofort auf, das man insbesondere bei Scalex “Verstanden” hat.

Der “Oper Service” Astra ist wohl mit das Beste an Optik was wir je aus der Dose gesehen haben. Und das nicht nur wegen der Foto-Ätzteile. Auch die Lackierung und das Finish des Autos sind hervorragend.

Nicht so gut auf den Bilder zu sehen, aber im Fahrzeug ist ein voll ausgebauter Überrollkäfig enthalten. Gut zu sehen: Die sehr aufwendige Bedruckung. Das gute Finish wird durch eine Schicht Klarlack erreicht. Leider fehlt genau dieser beim roten Astra. Das hätte man nicht sparen sollen. Schade eigentlich. Aber noch mal zu den Details:

In den Radläufen und als Kühlergrill gibt es Foto-Ätzteile. Aber der Knaller sind die Bremsscheiben! Ich weiß, das haben auch andere, jedoch hat Scalex die Scheiben vorne gelocht und hinten geschlitzt. Die Arbeit hat sich bisher noch Keiner angetan! Man muss einfach sagen, dass hier der richtige Weg gegangen wird. Was mir allerdings nicht gefällt ist der Auspuffbereich aus Alu-Druckguß. Da dieses Teil hinter der Achse liegt wird es wohl für Hecklastigkeit sorgen.

Oben: Gelocht auf der Vorderachse.
Unten: Geschlitz für Hinten

Auch bei Ninco hat sich etwas getan: Wenn man an den blauen Original-Teile CLK GTR denkt dann ist das DTM Modell dagegen ein Highlight.

Neben neuen Rädern gibt es auch eine Aufwendige Bedruckung!

Auf den ersten Blick fällt die Motorhaube des CLK’s auf!

Da kann man auf jeden Fall erahnen wie das Original aussieht! (Beim CLK-GTR fehlte das komplett!) Allerdings lässt die Qualität des Bildes noch einige Wünsche offen. Ist wahrscheinlich aber auch nicht so einfach so etwas zu drucken!

Schaut man sich dagegen das Dach des CLK an, so ist dieses ein echtes Highlight! Die Detaillierung der Drucks ist einfach super! So hätte ich mir die Haube auch gewünscht.

Bleibt zum Schluß noch der Audi, der leider gegenüber den andere Kandidaten echt kitschig wirkt! Dieser Eindruck entsteht wohl wegen des verwendeten Materials. Aber hier sieht man um so deutlicher den Vorsprung den Scalextric momentan hat!

Allerdings sollen Slotcars ja nicht nur schön sein, sondern auch fahren! Dazu waren natürlich einige Arbeiten notwendig. Da wir auf Holz fahren ist es absolut wichtig das Räder und Reifen rund sind! Sonst hoppeln die Autos wie Kaninchen. Das hoppeln merkt man auf Kunststoffbahnen nicht so sehr, aber auch hier sind die Autos mit runden Rädern schneller und leiser!

Im ersten Schritt wurden die Gummireifen durch Moosgummis ersetzt, um ein Vergleich zu unseren anderen Autos zu ermöglichen! Außerdem wurde Blei statt Magneten eingebaut. Diese Maßnahme wurde auch bei den Nincos getroffen.

 

Was bei allen Fahrzeugen auffiel, war die Qualität Räder! Hatte der Scalex Caddi noch Eier montiert liefen die Astra-Räder erstaunlich rund. Auch bei den Nincos gab es nichts zu beanstanden!

 

Zum Test haben wir darauf hin den 2. Astra mit der Original Rad-Reifen Kombination auf die Bahn gebracht!

Mit original Reifen und ohne Zusatzgewicht: Der Scalex-Astra macht eine Wirklich gute Figur!

Jetzt kam die Stunde der Wahrheit: Der Fahrtest!
Hier mußten alle Kandidaten zeigen was sie drauf haben.

Jetzt zeigte sich das erwartet Ergebnis: Die Nincos mit NC2 konnten sich ganz klar durchsetzen. Die Rundenzeiten gegenüber dem Astra auf Moosgummi war im Schnitt 4 Zehntel niedriger. Das lag aber nicht nur am Motor, auch am Fahrverhalten. Der Astra ist extrem hecklastig und neigt stark zum Kippen. Dadurch ist er schwer zu kontrollieren. Anders der CLK: Er ist der eindeutige Sieger im Rennen. Sehr gutmütig und ruhig. Der Audi ist etwas wibbeliger als der Clk, aber nur 1/10tel langsamer. Zum Vergleich: CLK 5,7 Audi 5,8 Astra 6,2. Ein gut vorbereiteter Ninco CLK-GTR oder Ninco LM BMW98 schaffen etwa 5,3 bis 5,2 Sekunden! Also doch ein Tribut an die hohen Karossen!

 

Bleibt noch der Astra mit Gummireifen: Der schon von Hause aus superrund und mußte deshalb mit Gummis auf die Bahn. Er fuhr natürlich ganz anders: Keine Kippneigung, da weniger Gripp aber auch superhecklastig. Seine Rundenzeiten lagen etwa bei 7,8 Sekunden. Diesen Astra habe ich dann auch mal mit Magnet auf meiner Profi gefahren, und war überrascht vom Fahrverhalten. Mit dem Ding konnte man doch einigermaßen driften! Aber der Abflug kommt schnell und hart!!

 

Fazit: Wer auf Tourenwagen steht kommt um diese Autos nicht umher!

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