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SCX-Audi R8

Wir sahen ihn siegen in Le Mans, nun steht er endlich im Slotkeller!

Ja, Ihr habt richtig gelesen, der R8 ist von SCX. Wenn man bedenkt, wie noch der Cadillac aussah, dann muss man sich wirklich wundern!

In der Draufsicht erkennt man die zerklüftete Form der Audis recht gut!

Im krassen Gegensatz zum Caddi und 333 SP hat der Audi ein ausgeprägten Fahrereinsatz. Zum Glück!

Der Wagen macht wirklich rundherum eine gute Figur!

Wer war Sieger 2000 in Le Mans? Auch die Bedruckung ist OK.

Etwas verwunderlich ist allerdings, dass sowohl die Reifen als auch die Bodengruppe klar lackiert sind, die Karosse allerdings recht stumpf wirk!

Innen gibt es jede Menge Platz für Blei und bei uns auf jeden Fall einen anderen Motor!

Außerdem gibt es eine neue Leitkielzentrierung, die meiner Meinung nach sehr vielversprechend aussieht!

Da der Audi so lange erwartet war, habe ich ihn sofort präpariert. Das ging erst mal sehr schnell: Moosis drauf, Blei rein, Karosse locker aufschrauben fertig. Ca. 45 Minuten Arbeit inklusive Reifenschleifen. So nun muss der Audi aber auf die Bahn. Los ging es auf meiner Carrera-Profi, die ja bekanntlich heftigen Gripp hat. (Ich müsste die mal putzen, damit ich wieder etwas driften kann.) Es zeigte sich zu allererst mal ,dass der Motor einfach nicht unseren Erwartungen entspricht! Außerdem war der Wagen etwas kippelig. Gegen das Kippen habe ich einfach ein paar Achsdistanzen in die Vorderachse eingebaut, sodass dis Räder schön bündig mit der Karosse stehen. Das sieht eh besser aus. Weiterhin musste der Leitkiel einmal durch den Schraubstock um ihn etwas tiefer in den Slot zu bekommen. Die Litzen müssen flach anliegen. So war dann das Fahrverhalten erheblich besser. Wenn da nicht die Gurke als Antrieb wäre. Der Audi fuhr mit 12 Volt 8,2 Sekunden pro Runden. Zum Vergleich: Ninco BMW LM98: 6,9 sec, Proslot Toyo 6,8 Sekunden. Also mehr Most auf die Bahn: 15 Volt. Die Zeiten fielen nun auf 7,5 Sekunden. Das Auto war dabei absolut schmerzfrei zu fahren, die Rundenzeiten sehr konstant. Also mehr Dampf: 20 Volt. Jetzt war der Wagen doch tatsächlich in der Lage 7,0 zu fahren. Auch jetzt war die Leistung noch sehr gut zu dosieren.

Dann stand der Test auf der Holzbahn an. Fahrverhalten sehr gut! Aber die Zeiten. Lockere 7 Sekunden bei 12 Volt. Direkt 20 Volt reingepumt. Damit fielen die Zeiten auf 5,4 Sekunden. Allerdings wird der Motor dabei sehr heiß und die Zeiten lassen dann wieder nach. Nach einer Pause zum kühlen der nächste Versuch. Ein paar 5,3’er geschafft, aber dann wieder am brennen. Der BMW mit NC2 fährt übrigens konstannt 5,2 der Toyo 5,1 !

So am nächsten Rennabend war dann doch ein NC2 in den Audi eingezogen. Dafür habe ich die Bodenplatte unter dem Motor ausgeschnitten und den Bügel zwischen Motor und Hinterachse raus geschmissen. Danach noch etwas 2k-Kleber und schon fertig. Zeitaufwand: Etwa 25 Minuten. Nun sah die Sache doch gleich anders aus. Bei 12 Volt schaffte der Audi die 5,3 Sekunden und die Zeiten waren immer noch konstant. Damit würde ich dann sagen: Klassenziel erreicht.

 

Roland 

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