Der Artin Porsche

Ein Artin GT2 Porsche aus der Dose. Sieht nicht wirklich gut aus und fährt auch nicht besonders.

Der gefiel Hansi aber garnicht! Da mußte was draus werden! Also kurz die Sprühdose raus und los geht

Dann noch ein paar Details “Draufgepappt”

Damit er gut fährt etws Blei unter den Boden und ein Scaleauto SC03 Motor rein.

Nach dem er dann noch ein paar Ninco CLK Felgen mit Hansi Sonderlack hatte....

Der Blick.

....kam er doch in seine “Spezial” Dose, weil er zu schade zum Fahren ist.

Neben den optischen Arbeiten mußte auch die Technik nachgebessert werden. Dazu mal einige Punkte:

Da die Artin-Räder unrund und zu klein waren kamen Ninco CLK Felgen auf die originale Hinterachse. Natürlich wurden die Messinglager gleich mit eingebaut! Vorne kommt eine komplette Ninco CLK Voderachse rein. Für Vortrieb sorgt jetzt ein Scaleauto SC03 Motor

Zum Detail: Es sollte die Original Achse von Artin beibehalten werden , da die Motorwelle des SC03 nicht bis ins Kronzahnrad reicht und die Originalachse trotzdem für eine Zentrierung sorgt. Wollt Ihr auf die Ninco-Achse wechseln, müsst Ihr mit Achsdistanzen für eine Zentrierung sorgen. Der Motor von Scaleauto kostet ca. 18,- DM und ist sehr schnell und spritzig, bremst aber nicht so gut. Daher eine kurze Übersetzung mit 8 Zähne-Messingritzel auf der Motorwelle. Es geht aber auch ein günstiges Kunststoffritzel von Plafit oder Sigma mit 8 Zähnen. Zur Not tut´s auch ein Rabbit für ca. 13,- DM, der dem roten Motor von Pro-Slot entspricht und ähnlich schnell ist.

Die Vorderachse sollte unterlegt werden, damit sie nur so eben auf der Fahrbahn liegt und nicht so ´rumschlabbert. Zudem sorgen Moosgummireifen auf der Vorderachse (mit etwas Sekundenkleber bestreichen, damit der Gripp vorne gleich Null ist) für einen erheblich leiseren Lauf – insbesondere auf Holzbahnen. Das gilt natürlich auch für die Hinterachse. Moosis lassen sich zudem erheblich besser schleifen (z. B. die Scaleauto „Pro Comps“). Das Auto schnurrt dann nur noch vor sich hin. Demnächst könnt Ihr auf unserer Seite lesen, wie Ihr Moosgummireifen für 2,6 Pf ( anstatt 4,-DM das Stk.) . selber machen könnt und den Gummi-Boliden dann um die Ohren fahrt.

Den Fahrereinsatz hab ich ´rausgeworfen, da zu schwer. Die Karosserie ist eh schon schwer genug. Der Orig.-Fahrereinsatz wurde dann durch einen Fahrereinsatz aus Tiefziehfolie (Z.B. White Point oder Plafit) ersetzt. Die Frontschürze und der Heckeinsatz werden am besten mit der Karosserie verklebt. Die Schraubenlöcher der Bodengruppe sollten auf ca. 3mm vergrößert werden und die Schrauben anschließend nach dem Festziehen wieder um ein viertel bis halbe Umdrehung gelöst werden. Damit gestaltest du das ganze flexi – bel. Häuschen und Boden werden damit entkoppelt und evtl. Verspannungen vermieden. Allein diese Maßnahme dürfte für erheblich gutmütigeres Fahverhalten und einige Zehntel-Sekunden gut sein.

So das war´s erst mal. Der Porsche ist zwar nicht der schnellste auf unserer Bahn (da wär schon mehr Aufwand nötig), lässt sich aber zügig und leicht kontrollierbar mit viel Spaß um den Kurs bewegen.

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