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Der Oldie-GP (SWE)

Endlich geschafft: Der Oldtimer Grand Prix 2002 ist vorbei! Das ganze war für mich schon ein Riesenaufwand. Erst stellte sich die Frage, ob es überhaupt Sinn macht ein Haufen Slotter zum Zelten zu überreden. Dazu noch am Nürburgring! Schließlich ist der Ring ein Garant für hohe Preise und schlechtes Wetter. Also wurde erst mal ein Aufruf im Slotkeller gestartet. Wer da noch mal nachlesen möchte: Erst hier klicken! danach Hier!

Dann musste die Bahn klar gemacht werden. Vom RWE Ahrweiler wusste ich noch ob der Anfälligkeit unserer Zwischeneinspeisungen. Also entschloss ich mich die Verkabelung komplett neu zu machen. Dazu später mehr. Nachdem dann das Bahnlayout stand, ging es zum Testen nach Le Mans. Die Bahn war so konzipiert, dass sie unter 3 normale Pavilions passt. ( 3,10 Meter breit ca. 8,50 Meter lang.) Zum Glück wie sich später noch rausstellen sollte.

Dann kam doch noch schnell die Kurve 4 dazwischen. Also noch mal das Layout geändert und die Zuleitungen zur Bahn verlängert. Außerdem musste ich noch Adapter bauen für Regler mit Bananenstecker zu verwenden. Als das alles fertig war habe ich noch schnell mal Dauerlicht in die RWE Porsche eingebaut. Wie? Schau mal hier!

Zum Schluss war dann noch einkaufen angesagt, schließlich wollen Slotter satt sein beim Fahren. Ach so dann brauchten wir auch noch was zum Trinken. Ein Kühlwagen musste auch her, wir hatten ja nun mal August. Den bekam ich vom Durst-Express aus Hürth. Versteht sich, dass der Wagen voll mit Bölkstoff war! Dann ging es endlich rauf zum Ring.

Die Ersten: Holgi, Peter, Ingo, Peter, Alex und ich.

Oben angekommen wurde zu allererst die Behausung für die Bahn aufgebaut. Sehr wichtig: Der Kühlwagen bekam Strom, sodass unser Bier auch schön kalt blieb.

Dann wurde erst mal das Küchenzelt aufgebaut. Das stammt übrigens wie die Mannschaftszelte und der große Pavilion von Holgi. Da ist schon mal ein fettes DANKE! fällig. Denn ohne diese Dinge wäre die Sache hier zur totalen Katastrophe ausgeartet. Warum seht Ihr später. Grundlage unserer Verpflegung war der Grill von Joerg. Auch DANKE. 

Als nächstes wurde der Pavilion aufgebaut. Zu diesem Zeitpunkt war die Stimmung trotz langsam einsetzenden Scheißwetter schon gut. Joerg, Holgi, Peter, Ingo, Alex und ich hatten doch schon einiges aufgebaut als Manfred und Moritz mit ihrem Wohnwagen ankamen.

Da konnten meine Frau und ich durchaus mal zusehen statt anpacken. 

Als nächstes kam Heidrun mir ihren drei “Kleinen” an. Die mussten auch gleich ihre Wohnung aufbauen. Natürlich gingen alle zur Hand!

Da behaupte noch mal einer, Wolftronic wäre klein!!

Manfred hat dann das Lästern über Zwergtronic wohl doch etwas übertrieben: Volle Deckung!!

Sollte sich irgendwer fragen, warum so viele Bilder von Schnarchtronic bei der Arbeit, dem sei gesagt, im normalen Leben drückt er nen Schreibtischstuhl und hebt nichts was schwerer ist als ein Stift!! :-)))

Nachdem der Kompressor scheiterte musste Peter selbst Lunge anlegen.

Während dessen wurde an anderer Stelle bereits die Bahn aufgebaut. Aus Erfahrung von einigen 24H-Rennen hier am Ring hatte ich eine große Plane als Unterlage für die Bahn besorgt. Über die Pavilions haben wir eine durchgehende Malerplane gespannt, sodass es nicht zwischen den Pavilions durchregnet.

Selbstverständlich musste man die Straßenbauer bei Laune halten! Da wirkt Frühkölsch echt Wunder. Prost!

Jetzt hatten wir auch die Besetzung für den ersten Abend voll: Holgi mit Tochter Merle, Peter, Ingo, Manfred mit Sohn Moritz, Wolftronic und Heidrun mit Christophe und Michelle, meine Frau und ich. Das Lager war auch erst mal fertig.

Küchenzelt, Familienzelt für Klaus und Achim mit Jule, Till und Adrian. Dahinter mein Lager mit Pavilion und Bully, am Schluss das DSCF-Zelt mit Joerg, Ingo und Peter.

Gegenüber: Holgis neuer Bully, Wolftronics Gruselhöhle (wegen der Geräusche.) und Manfreds mobiles Haus.

Vorgriff: Am Freitag hat sich dann noch Alfumi am Kopfende eingenistet. Auch Klaus und Achim sind angekommen.

Wieder zum Donnerstag: Um auch im langsam anrückenden Regen slotten zu können haben wir Holgis Megapavilion direkt vor die inzwischen fertige Bahn gestellt.

Erst mal stärken: Essen her oder kippe aus den Latschen.

Irgendwann kamen wir dann auch zu dem, weshalb wir alle da waren: Slotten. Allerdings zeigte sich schon Donnerstags, dass es interessanter war, die neuen Leute kennenzulernen, als mit ihnen zu fahren. Überhaupt wurde die Bahn zur Nebensache gemacht: Denn am Freitag, wo es eigentlich richtig los gehen sollte, ging nur eins: Himmel auf, Wasser raus! Das Wetter war so mies, dass wir einige unserer Leute mit dem Auto von der Rennstrecke holen mussten, da sie sonst ertrunken wären. (Ihr wisst schon, Wolftronic ist halt nicht so groß!) Interessant war, dass es den Kindern irgendwie nichts aussmachte im Regen zu spielen.

Diese merkwürdige Masse am Boden ist übrigens guter alter Schlamm! Jetzt wisst Ihr auch, warum es kein RWE (RennWochenEnde) sondern ein SWE (SCHLAMMWochenEnde) war. Außerdem wisst Ihr jetzt auch, warum Joerg, Ingo und Peter im DSCF-Zelt schlafen. Die haben nämlich Ihre Unterkunft beim Deutschen-Schlamm-Camper-Forum gebucht. Aber egal. Trotz diesem Jauchenwetter haben einige Leute regen gebrauch von der Bahn gemacht.

Auch Marc aus Wachtberg kam von der Deutschen Meisterschaft der Seifenkisten zu uns slotten. Inzwischen waren auch Günther und sein Kumpel eingetroffen. Allerdings mussten erst mal die Slots frei gefahren werden, da der Regen so heftig war, dass der Schlamm auf die Bahn gespritz ist und die Slots zugesetzt hat. Aber das schreckt nen echten Hardcore Slotter nicht ab.

Noch ist es relativ sauber. Praktisch so’n Papi als Einsetzer!

Trotz leichtem Nieselregen im Rücken konnte einige den wahren Grund des Treffens nicht aus den Augen verlieren. Vor allem Wolftronic versuchte immer wieder Gegner an die Strecke zu bekommen. Ich dagegen musste mal ne Runde gammeln um (viel) später wieder zu Arbeiten...

...einer muss es ja tun: Fass anschlagen.

Aber auch Holgi musste ran.

Wolftronic in Ausbildung bei Günther. Mit Bier im Hintergrund: Klaus.

Als Holgi den Grill endlich an hatte, war es dunkel! :-)) Den großen Pavilion hatten wir inzwischen (nach einem heftigen Gewitter) von der Bahn weg zum Küchenzelt geräumt. So konnten wir einigermaßen alle zusammensitzen und essen und labern. Wir hatten halt die Slotterei erst mal abgeschrieben. (Bis auf die Harten, die Ihr ja schon oben gesehen habt. Am Samstagmorgen kam dann noch Ric und Achim jeweils mit Sohn und Zelt. Wir waren alle mehr oder weniger den ganzen Tag oben an der Strecke, denn es gab ja noch den Oldtimer Grand Prix. Auch diesmal waren die Gruppe C Boliden meine Favoriten. An der Strecke haben wir uns dann mit Schwager Otmar und dessen Sohn Nico getroffen, die dann den Samstag bei uns verbrachten.

Zwischen den Rennen gab es ein kleines Mittagessen im Lager. Heidrun und Alex haben da ganze Arbeit geleistet. Und überhaupt war die gesammte Verpflegung fest in Frauenhand. Ob das Kochen, Spülen, Einkaufen alles haben die Beiden gemacht. Zu unserem Leid mussten wir regelmäßig Sklavendienste leisten: Wasser holen, Müll wegbringen und abtrocknen. Trotzdem nochmal DANKE an Heidrun und Alex. Abends ging es dann ans Lagerfeuer.

Otmar hatte von zu Hause Teig mit gebracht. Also auf den Stock damit und ab ins Feuer. Stockbrot nennt sich das Ganze und schmeckt echt lecker. Natürlich habe ich mich auch unter die Kinder gemischt um ein Brot zu ergattern. (Selbst gebacken.)

Obwohl die Bahn izwischen so aussah, wurde auch Samstag Abend noch gefahren.

Später in der Nacht mussten Otmar und Wolftronic leider die Biege machen. So haben sie dann auch den Geburtstag von Ingo verpasst. Als Geschenk gab es ein “Yes” Tortie mit Kerze. Sichtlich gerührt, den Tränen nahe (lag wohl an unserem Gesang!) spendierte dann Ingo ein Fäßchen. Gute Sache. Frei saufen. Prost.

Wieder musste ich arbeiten! (Gleiches Bild, aber neues Fass!!!)

Die Nacht endete dann am Lagerfeuer! Am Sonntagmorgen stellte sich dann die Frage, wie es weiter geht.

Für Klaus und Achim stand schon fest, dass sie heute Heim fahren. Genau so Manfred. Ingo und Joerg hatten auch genug schlamm gesehen. Mir war es egal, aber Alex wäre auch gerne zu Hause. Holgi wollte eigentlich noch bleiben. Trotzdem beschlossen wir abzubauen.

Unsere Schuhe sprachen eine eigene Sprache!

Scheisse: Wie bekomme ich das nur sauber?

Das Abbauen ging dann in zwei Stunden über die Bühne. Bahn weg, Pavilions weg, Küchenzelt weg, Manschaftszelte weg. Kabel grob entschlammt, Müll gesammelt und ab dafür. Da Alex heim wollte, sind wir nicht mehr an die Strecke zurück. Von Holgi hörte ich dann, das er gegen 16.00 den Adler machte, wegen erneutem Dauerregen. Bei uns zu Hause war es noch recht schön, also lud ich Otmar und Familie zum Grillen der Reste ein.

Dienstags haben Alex und ich uns dann an die verschlammten Sachen ran getraut. Ca. 120 Quadratmeter Planen Pavilions und Seitenwände wollten gereinigt und getrocknet werden.

Achso 30 Meter 4 Spur Exclusiv-Schienen wollten auch noch gewienert werden. (Die sind aber noch nicht fertig. Von den 8 Kilometern Kabel reden wir garnicht erst.

Fazit:

Nur die Harten kommen in den Garten!

Trotz der vielen Arbeit und trotz des Scheiß-Wetters hat der Oldie GP mir persönlich ein Riesenspaß gemacht. Auch von den anderen Leuten habe ich nur gutes Feedback bekommen. (Wenn die sich beim nächsten mal mit den übelsten Ausreden verabschieden, weiß ich, dass sie gelogen haben. Allerdings glaube ich das nicht, dafür war die Stimmung einfach zu gut. Ihr seht also, ich bin nach 4 Tagen Abstand schon wieder bereit für Neues.

Ich möchte hier an dieser Stelle nochmals ein ganz besonderes Dankeschön an Holgi aussprechen, ohne dessen Ausstattung die Veranstaltung wohl im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen wäre. Gut das Du dabei warst!!

Weiterhin nochmals Danke an meine Frau Alex, die mich ja schon die letzten Tage vor dem GP ertragen musste. Danke auch nochmal an Heidrun und Alex für die viele Küchenarbeit und Organisation.

Danke an Joerg, dessen Wissen über solche Veranstaltungen mir sehr geholfen hat. Außerdem war er für alle Teilnehemer wie ein Lexikon für Oldtimer. Er weiß einfach alles über diese Boliden.

Danke an Ingo, Peter und Joerg für die Bilder.

Danke an meine Schwiegermutter für den Nudelsalat und meine Schwägerin für den Teig.

Danke an alle die teilgenommen haben und den Oldie GP zum dem gemacht haben was es war: Ein tolles Wochenende trotz schlechter Randbedingungen.

Danke auch an die, die sich angemeldet haben und dann doch nicht gekommen sind. Vielleicht wäre die Sache ohne Eure Meldungen garnicht zustande gekommen. (Trotzdem wäre eine kurze Absage sicherlich nicht zu viel verlangt.)

Dann nochmals Danke an Joerg, der meiner Frau die Vorzüge der Digitalfotografie erklärt hat. (Ich hab jetzt ne Digi-Cam!) :-)))) 

Also dann, bis demnächst.

Roland 

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