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Oldie GP03

Eine kleine Diaschau zum Oldie Grand Prix 2003.

Obwohl es aus beruflichen Gründen lange so aussah, als ob ich nicht zum Oldie GP fahren könnte, hat es letztendlich doch geklappt. Allerdings stand von vorne herein fest, dass es nicht so eine grosse Nummer geben würde wie letztes Jahr. Nur durch Peter und Klaus die mich beide unabhängig voneinander gefragt haben ob wir auch wieder da sind, haben wir uns dann entschieden doch hoch zum Ring zu fahren. Die Beiden wollten so oder so zum Ring, da war dann auch schon wieder der Gedanke eine Rennbahn aufzubauen. Und das Wetter sollte diesmal ja auch gut werden.... 

Am frühen Donnerstag Abend ging es endlich los. Meine Frau Alex und ich endlich mal wieder auf dem Weg zum Ring. ( Schliesslich war ja schon Le Mans für uns ausgefallen.) Natürlich wie immer bei solchen Events mit Vaters Bully. 

Der Bully war auch nötig, denn wieder kam unsere Exclusiv Gartenbahn mit. Dazu ein Kühlschrank, ein kleiner Gaskühlschrank, zwei 3*3 Meter Pavillons, ein Grill, Matratze und Bettzeugs, Gasherd, 20 Kilo Kohlen, ein fetter Klappkorb mit Autos und so weiter.

Oben angekommen, trafen wir dann auch direkt auf Peter. Er hatte noch seinen Kumpel Tom mitgebracht. Die beiden kamen übrigens in Holgis Bully. Holgi selber hatte leider keine Zeit. Auch Peter hatte den Bully voll. Das wichtigste: Ein 6*3 Meter Pavillon für die Bahn. Zum Glück diesmal nur als Sonnenschutz.

Nachdem wir den Grossen Pavillon aufgebaut hatten, begannen Peter und Tom die Bahn aufzubauen. Alex und ich mussten noch Küche und Esszimmer (unser beiden Pavillons) aufbauen.

Dann durfte auch ich endlich beim Bahnbau helfen. Allerdings waren die beiden schon ziemlich fertig.

Auf die schnelle hatten wir dann ca. 22 Meter 4-spurig aufgebaut. Dafür das es fast Stockdunkel war und wir kaum Licht dabei hatten, lief die Bahn echt gut.

Zwei die sich verstehen: Man merkte, dass Tom und Peter nicht die ersten Bahn aufgebaut haben.

Als Abschluss des Abends wurde noch der Grill angeworfen.

Dann war der Donnerstag auch schon vorbei. War auch echt genug Arbeit bei diesem Temperaturen. Irgendwann gegen 1 Uhr gingen die Augen zu.

 

Am Freitag Morgen konnten wir uns dann die Sache mal im Hellen ansehen. Gar nicht so schlecht fanden wir.

Dann wurde der Vorhang gelüftet:

Die Bahn: Vier Spuren, 22,50 Meter, 4 Einspeisungen. Tom und ich beim Test.

Während Peter und Tom den ganzen Tag oben am Ring waren und sich die unzähligen 1:1 Raritäten angesehen haben, warteten Alex und ich auf die Leute die heute noch kommen wollten. Insbesondere auf Klaus und seine beiden Kurzen, Jule und Till. Die drei hatten wir ja letztes Jahr hier kennen gelernt. Zwischendurch waren wir auch mal dort zu Besuch. Da war die Freude gross. Pünktlich wie die Maurer kam dann auch der rote Van auf unseren Platz. Mit an Bord:

Aber auch Alifumi und Sohn David hatten sich angesagt. Die Beiden waren auch letztes Jahr schon dabei.

Ganz links Till, daneben Alifumi und in der Mitte David, rechts Peter.

Gegen Abend traf dann auch noch Ralph oL ein. Er hatte aber leider nur Freitag Nacht bis Samstag nachmittag “gebucht”. Doch zwischenzeitlich ging es erst mal an die Strecke um die 1:1 Oldtimer zu sehen.

Da ich die Autos mit einer richtigen Camera abgelichtet habe, hier nur ein paar Bilder. Naja, ehrlich gesagt waren für Alex und mich die Aktivitäten an der Rennstrecke eh nicht der wichtigste Grund für dieses Treffen. Nachdem auf dem Ring Ruhe eingekehrt war ging es zurück an die kleine Strecke. Wie üblich wurde es eine lange Nacht an der Strecke, sogar mit Familienduell!

Hochspannung!

Entsetzen!

Schrott sammeln!

Ja, ja, so ist dat nu mal wenn der Papa sich immer gegen die Kleinen beweisen muss.... Ach ja, dass ist übrigens Ralph oL für die die es nicht wissen. Hinten Peter und Tom.

Aber auch in anderen Familien proben die Kleinen den Aufstand.

David bügelt sein Papa!

Jetzt stellte sich die Frage, wie kommen die grossen Kinder an die Bahn ohne die kleinen ins Bett zu schicken? Ganz einfach: Trotz 30 Grad ein Lagerfeuer entfachen.

Feuer an, schwupp Kinder weg von der Bahn.

Kinder weg, schwupp Bahn voll mit “Erwachsenen” !?

Doch plötzlich:

“Ich muss wech” rief Peter und eilte in Supermanngeschwindigkeit um sein Auto einzusetzen.

Auch die Freitag Nacht war wieder lang genug. Am Morgen danach:

Hey RoL: Aufwachen!

Der Samstag wurde komplett an der Strecke verbracht. RoL, Alex und ich sind zur Haupttribune gewandert, die hat nämlich ein Dach, das Schatten spendet! Sehr angenehm. Der Weg dort hin war allerdings knallheiss.

So’n Paar Segelohren sind echt perfekte Handtuchhalter. Für Innenkühlung mit Bier war es einfach noch zu früh.

Jule und Till unterm Schirm und die Harten in der prallen Sonne.

Der Blick von der Haupttribüne: Alte Formel Eins Boliden in Action. Daneben die Boxengasse. Apropos Boxengasse: Nach dem Weg zurück ins Camp musste ich auch erst mal nen Pitstop einlegen...

...um die kommende Nacht wieder fit zu sein. Und ich war nicht der Einzige, der die Liege nutzte.

Auch meine Frau und Jule (die sich hier gerade streiten wer die dreckigsten Füsse hat...

Füsse? Da war doch noch was. Denkt mal an letztes Jahr!

Ja genau, ein Ladung Schlamm gefällig? Oder lieber:

Kurze Hose,
T-Shirt
und Sandalen.

Besser ist das!!

Also keine Frage, dass Wetter war erheblich besser als der Regen letztes Jahr! Ja wie gesagt, jetzt kommt noch ein Abend auf dem Campingplatz am Nürburgring. Der letzte Abend wurde auch wieder an der Bahn verbracht. Viele viele Runden haben wir alten Hasen versucht David und Till zu verblasen. Leider waren wir ohne Chance, denn deren Wagen hatten einen heftigen Ground Effekt, verursacht durch die verbauten Magneten. 

Till bekommt das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht wegen seines superschnellen GT40. Da haben die anderen nicht die Spur einer Chance. Aber Jule und David geben nie auf.

Als Kinderbeschäftigung gab es diese Nacht eine Nachtwanderung, wo die Kleinen mal so richtig Mut beweisen konnten... War aber kein Problem, da David den Platz besser kennt als seine Westentasche. Ihm viel zu jedem Platz und zu jeder Gruppe eine Story ein. Kaum zurück, ging es wieder an die Bahn.

Zuvor aber noch eine Stärkung bei den Kindern und Feintuning bei Alifumi. Aber dann ging es los.

Das Leben kann schön sein: Ein Regler in einer Hand, ein Bier in der anderen Hand, dazu super nette Leute und tolles Wetter.

Doch leider ist so ein Wochenende viel zu schnell vorbei. Bleibt nur noch das Aufräumen.

Ende? Nein noch ein Ali--bi Bild. :-) Nur für Insider. Ganz zum Schluss ging es noch mal rauf zur Strecke.

Super geil und super selten: Der Ford F3L.

David, Alifumi, Till, Jule, hinten ich und Klaus.

Und die Moral von der Geschicht:

Sicherlich werden sich einigen von Euch fragen, was dieser Bericht mit Slotracing zu tun hat. Das ist auch nicht so leicht zu verstehen, wenn man nicht dabei war. Für mich ist Slotten Spaß. Auch Motorsport ist Spaß, Freunde treffen, draussen sein und Grillen ist sowieso Spaß.

Also 3 1/2 Tage Spaß total.

Nochmals Danke an Alle.

Roland

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