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Ninco Honda NSX

Eine Bereicherung für das Starterfeld stellen sicher die beiden Ninco Honda NSX dar. Die bereits Ende letzten Jahres erschienenen Modelle „Autobacs“ und „Epson“ sind eine ideale Ausgangsbasis für einfach umzusetzende Optimierungsmaßnahmen wie sie sich als Slottkellerstandard etabliert haben.

Von Hause aus macht der „Epson“ Honda bereits eine gute Figur. Über das neue rote Angelwindergetriebe bringt der kräftige NC 5 die Kraft über die neuen „Niederquerschnittsreifen“ auf die Piste.

Eine detaillierte Fahrzeugbedruckung auf sauberer Lackierung und ein detaillierter Innenraum runden das Bild ab. Nach dem Zerlegen können auch ausreichend gerade Achsen festgestellt werden – lediglich die Vorderachse hat ein wenig zuviel seitliches Spiel. Mittels Achsdistanzen lässt sich das problemlos beheben.
Als erstes folgt natürlich der Magnet seinen „Brüdern“ in die ewigen Jagdgründe. Mehr Tuning werden wir am „Epson“ nicht vornehmen um einmal „out of the box“ mit Standardtuning SLOTKELLER zu vergleichen. Um den Test realitätsnah zu gestallten werden wir die auf 6 Spuren erweiterte Gartenbahn, die aktuell in Rolands Keller aufgebaut ist, nutzen ( auch wegen der Originalbereifung des „Epson“).
Was ist nun am roten „Autobacs“ Honda an Tuning notwendig um ein paar zehntel Sekunden schneller zu werden?
Zunächst einmal folgt das übliche komplette Zerlegen des Autos. Ein Blick auf die Hinterachse bestätigt die recht gute und solide Ninco-Qualität – die Achsen und Felgen sind rund. Lediglich die Vorderachse hängt ein wenig „schlabberig“ im Chassis.
Als erstes werden anstelle der Originalreifen unsere Slotkellermattenmoosis aufgezogen. Vorher werden dazu die Stege auf den Felgen leicht mit dem Cuttermesser auf der Reifenschleifmaschiene abgeschliffen. Die Reifen werden in der maximalen Breite aufgezogen und stehen auf der Innenseite über den Felgenrand über. Wie bereits erwähnt wird das seitliche Spiel der Vorderachse mit Achsdistanzen ausgeglichen – dabei bleiben dann die Räder „satt“ in den Radhäusern stehen. Auf der Vorderachse ziehen wir ebenfalls Moosgummi auf – allerdings Superbilligware ohne Gripp vom Trödelmarkt ( 1 qm ca. 2 Euro). Die Reifen der Vorderachse werden leicht konisch geschliffen und mit Nagellack gepinselt damit diese nur ein wenig mitrollen und keinen Gripp haben.

Wenden wir uns nun dem Chassis zu. Wie üblich soll hier die Karosse entkoppelt werden um der Kippneigung vorzubeugen und den Geräuschpegel zu senken. Da das Chassis eher „platt“ und die Karosse ausreichen stabil ist, kann dies hier ohne große Mühe erledigt werden. Zunächst mit einem Cuttermesser den vorderen Bereich abschneiden und sauber an die Frontpartie ankleben. Ich verwende dazu „Pattex-Extreme“ – klebt so wie der allseits bekannte Pattex bleibt aber ein wenig flexibel – Bisher haben alle Klebungen sehr gut gehalten.

Als nächstes schneiden wir mit einem scharfen Cuttermesser ca. 6mm breite Streifen von den Seitenkästen ab. Diese werden ebenfalls an die Karosse geklebt. Die verbleibenden Verstärungsstreben des Chassis im äußeren Bereich ebenfalls mit dem Cuttermesser abschneiden – hier kommt später das Trimmblei zum Einsatz. Als letztes ist nur noch erforderlich, in der Heckpartie vom Chassis ein wenig mit Sandpapier nachzuschleifen um die Karosse zu entkoppeln. Abschließend werden noch die Schraubenlöcher des Chassis etwas geweitet.

 Abschließend sollte das Chassis etwa so aussehen: 

An der Karosse sind nur die beiden hinteren kleinen Stege zu entfernen – mehr ist hier nicht zu machen. Wer mag kann aus Gewichtsgründen noch vom Fahrereinsatz oder dem Einsatz unter dem vorderen Luftgitter ein wenig wegschneiden – ist aber nicht notwendig.

Nachdem alles verklebt und getrocknet ist sieht das etwa so aus:

Wegen der recht großen Räder sollte darauf geachtet werden, das diese nicht in den Radhäusern schleifen wenn sich die nun doch recht flexible Karosse in den Kurven neigt. Ggf. sind die Reifen noch ein wenig nachzuschleifen oder die Radhäuser ganz leicht zu erweitern.

Mit je 4,5 gr Blei in den Seitenkästen geht der NSX nun zum Roll-out auf die Piste. Im Vergleich dazu wurde der „Epson“ nur von seinem Magneten befreit um einmal die Unterschiede zwischen „out of the box“ und „Slotkellerstandardtuning“ aufzuzeigen. Alles in allem ist für die Bastelzeit incl. Reifenschleifen ca. 1 Stunde anzusetzen – dazu kommt noch ca. 2 Stunden Trockenzeit der Karosse für den Kleber.

NINCO

Honda NSX –
« EPSON »

Honda NSX –
 « AUTOBACS »

Motor

NC 5

NC 5

Reifen

Serienreifen (Gummi)

Slotkellermattenmoosis

Trimmgewicht

Ohne

Seitenkasten je 4,5 gr.

Rundenzeit Exclusiv

6,9 Sek.

6,0 Sek.

Rundenzeit Holzbahn

8,4 Sek.

5,9

Fazit: Wenig Aufwand viel Fahrspaß !!!

Nach dem Test auf der Gartenbahn hat sich gezeigt, das die wenigen notwendigen Optimierungsmaßnahmen eine Rundenzeitverbesserung von gut 0,9 sek ermöglicht haben. Dazu ist zu sagen, das mit dem Einfahren der Moosis die Rundenzeiten noch schneller werden. Der abschließende Test auf der Holzbahn hat ganz klar gezeigt, das der Ninco EPSON „out of the box“ auf Holz nicht zu fahren ist. Was eine Kunststoffschiene noch an Schwächen verzeiht wird auf Holz schonungslos offengelegt.
Andererseits zeigt dieser Vergleich jedoch auch, das es auch für Anfänger ohne großen Aufwand möglich ist ein Fahrzeug zu optimieren.

Gruß aus dem SLOTKELLER !

Alexander
 

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